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Diese Karte zeigt Zentrale Orte und innergemeindliche Zentralitäten in Deutschland für die Anwendung der Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN) der FGSV.

Die Karte baut auf den Ergebnissen des BASt-Forschungsberichts „Gestaltung innerörtlicher Netze“ auf und stellt eine Weiterentwicklung im Rahmen der sich noch in Vorbereitung befindlichen Dissertation von Yannik Wohnsdorf dar.

Im Folgenden werden Informationen zur Herkunft und zum Verständnis der einzelnen Layer in dieser Karte gegeben.

1. Grundlagendaten

  • Hintergrundkarte: OpenStreetMap
  • Landkreise: Polygone der Landkreise in Deutschland mit Informationen zu deren Größe und der empfohlenen Anzahl an innergemeindlichen Zentralitäten der Stufen 3 (Empf_Anz_Z3) und 4 (Empf_Anz_Z4). Diese Anzahl wurde mithilfe der Ergebnisse des BASt-Forschungsberichts basierend auf der Siedlungsfläche der Landkreise ermittelt.
  • Gemeinden: Polygone der Gemeinden in Deutschland
  • Zentrale Orte nach BBSR: Die Zentralen Orte liegen auf Ebene der Gemeinden durch eine Aufbereitung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Zentrale-Orte-Monitorings vor. Dargestellt sind die sogenannten Ortslagen des DLM250 als Punktkoordinate der jeweiligen Gemeinde. Die Zentralen Orte wurden nach den Regeln der RIN und der Hinweise zur Anwendung der RIN aufbereitet. Zudem erfolgte eine Anpassung gemäß den Festlegungen für den Bundesverkehrswegeplan (vgl. BBSR-Analysen KOMPAKT, Ausgabe 04/2018 ).

2. Intensitätsschätzungen

  • Funktionsbereiche: Heatmap der Intensitäten zentraler daseinsvorsorgerelevanter Bereiche (Behörden & Dienstleistungen, Bildung, Einzelhandel & Nahversorgung, Freizeit & Kultur, Gesundheit & Soziales). Jeder Bereich ist auf einen Maximalwert von 5 begrenzt (Gesamtintensität maximal 25).
  • Fkt_ÖV_Bev: Kombination aus Funktionsbereichen (Fkt), ÖV-Haltestellen (ÖV) und Bevölkerungsdaten (Bev). Die drei Komponenten werden über die Farbkanäle Rot, Grün und Blau (RGB) dargestellt und mischen sich räumlich (siehe Legende).

3. Mögliche innergemeindliche Zentralitäten

Mögliche Punktlagen innergemeindlicher Zentralitäten ergeben sich aus Bereichen hoher Intensität der Funktionsbereiche. Zusätzlich wird ein Mindestabstand zwischen den Punkten eingehalten, um eine gleichmäßige räumliche Verteilung zu gewährleisten. Zentrale Orte auf Gemeindeebene werden als fixer Input übernommen. Die Lage der Ortslagenpunkte des BKG orientiert sich teilweise an verkehrlichen Knotenpunkten und kann daher von funktional zentralen Bereichen abweichen.

  • Stufe 3: Intensität ≥ 10, Mindestabstand 1.500 m
  • Stufe 4: Intensität ≥ 7, Mindestabstand 750 m

Alle hier dargestellten Layer sowie weiterführende Informationen zu Herkunft und Methodik sind unter https://doi.org/10.18419/DARUS-5596 verfügbar.

Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich bei vuv.sekretariat@isv.uni-stuttgart.de